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"Integration ist eine zutiefst soziale Frage" :

Sozialpolitik

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Klaus Wowereit hat davor gewarnt, die Integrationsdebatte auf Zuwanderung zu verengen. In erster Linie sei Integration eine „zutiefst soziale Frage, die eng mit Aufstieg und Aufstiegswillen und damit mit Bildung und Qualifizierung zusammenhängt“.

In der laufenden Debatte steht vor allem die Integrationsbereitschaft muslimischer Zuwanderer im Mittelpunkt. Unbestreitbar ist dies auch ein wichtiger Teilaspekt. Das Thema darauf zu verengen, werde der tatsächlichen Herausforderung aber nicht gerecht, warnt Wowereit in einem Namensbeitrag in der Berliner Zeitung (Samstag).

„Integration neu denken heißt, davon wegzukommen, dass wir hauptsächlich über ethnische Herkunft und religiöse Weltanschauung sprechen, wenn das Thema Integration aufgerufen wird. Integration ist eine zutiefst soziale Frage, die ganz eng mit Aufstieg und Aufstiegswillen und damit mit Bildung und Qualifizierung zusammenhängt“, betont der stellvertretende SPD-Vorsitzende und Regierende Bürgermeister von Berlin.

Soll Integrationspolitik Erfolg haben, müsse sie darum vor allem sozialen Aufstieg fördern. „Integration braucht Teilhabe. Integration bedeutet klare Regeln und Grenzen. Sie ist eine dauerhafte Aufgabe. Sie lässt sich weder mit Ignoranz oder Diffamierung noch mit einem romantischen „Alles ist gut“-Ansatz bewältigen.“

Die Einwanderungsgesellschaft im Zuge der Debatte grundsätzlich in Frage zu stellen, warnt Wowereit, würde Deutschland massiv schaden: „Ohne Einwanderung wird unser Land mittelfristig auf die Verliererstrasse kommen.“ Die Volkswirtschaft, der Bevölkerungswandel, auch die Finanzierung des Sozialstaats hingen maßgeblich von der Frage ab, ob Menschen aus anderen Teilen der Welt ins Land kämen, hier arbeiten wollten sowie Steuern und Abgaben zahlten. „Nicht nur aus diesen Gründen, sondern auch weil es unserer Vorstellung des gesellschaftlichen Zusammenlebens entspricht, stehen Sozialdemokraten für ein weltoffenes und tolerantes Klima ein.“

Angesichts des drohenden Fachkräftemangels seien Unternehmen dringend auf gut ausgebildete Jugendliche – auch mit Migrationshintergrund – angewiesen.

Der Berliner Senat arbeite darum seit langem schon für einen Rahmen, „damit Einstiege und Aufstiege gelingen können“ – etwa mit der gebührenfreie Kita, damit mehr Kinder aus sozial schwachen Familien an frühkindlicher Bildung teilhaben können oder auch mit gezielter Sprachförderung.

„Integration bedeutet die Überwindung sozialer Ungleichheit durch Teilhabe. Niemand verschließt die Augen vor den Problemen. Wir müssen aber auch keine Angst vor den Herausforderungen haben. Berlin ist auf dem Weg zu einer neuen sozialen Ordnung, die klare Regeln setzt und Grenzen aufzeigt, aber auch Hilfe anbietet und Aufstiegschancen erhöht“, so Wowereit.

„Dort, wo Menschen Arbeit haben, wird Integration eine Erfolgsgeschichte“, fasst der Sozialdemokrat zusammen.

 

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