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Bildungschancen statt Klientelpolitik :

Bildung

Insgesamt blickt die junge Generation zuversichtlich in die Zukunft. Der aktuellen Shell-Studie nach ist der Anteil der Optimisten sogar noch gestiegen. Aber längst nicht bei allen: Die Zuversicht der Jugendlichen aus sozial schwachen Haushalten ist nämlich weiter gesunken. Vor einer „psychologischen Zweidrittelgesellschaft“ warnte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles. Statt Klientelpolitik für Hoteliers und Energiekonzerne zu betreiben, müsse die Bundesregierung Bildungschancen schaffen.

Die Kluft zwischen den Milieus hat sich verstärkt. Das ist das Ergebnis der 16. Shell Jugendstudie, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Für die Untersuchung wurden Anfang des Jahres mehr als 2.500 Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren zu ihrer Lebenssituation, ihren Glaubens- und Wertvorstellungen sowie ihrer Einstellung zur Politik befragt.

Nur jeder dritte Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien ist zuversichtlich
Gegenüber der letzten Shell Jugendstudie hat sich zwar der Anteil der optimistischen Jugendlichen erhöht: 59 Prozent (2006: 50 Prozent) der Jugendlichen blicken ihrer Zukunft zuversichtlich entgegen, 35 Prozent äußern sich unentschieden und nur 6 Prozent sehen ihre Zukunft eher düster. Dagegen ist aber die Zuversicht von Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien rückläufig. Hier äußern sich nur noch 33 Prozent zuversichtlich. Diese soziale Kluft wird auch bei der Frage nach der Zufriedenheit im Leben deutlich: Während fast drei Viertel der Jugend im Allgemeinen zufrieden mit ihrem Leben sind, äußern sich Jugendliche aus unterprivilegierten Verhältnissen nur zu 40 Prozent positiv.

„Wenn wir nicht aufpassen, droht Deutschland eine psychologische Zweidrittelgesellschaft, in der ein Teil überzeugt ist, in ihrem Leben alles erreichen zu können, während der Rest vom Leben nichts mehr erwartet“, kommentierte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles das Studienergebnis. „Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, damit wir die Jugendlichen, die heute düster in die eigene Zukunft blicken, nicht dauerhaft für unsere Gesellschaft verlieren.“?
Schwarz-gelbe Elitenförderung und Klientelpolitik?Dazu gehört für Nahles vor allem, den jungen Menschen die Zuversicht zurückzugeben, mit gleichen Bildungschancen etwas aus ihrem Leben machen zu können. Während sich die Bundesregierung auf diejenigen konzentriere, die bereits heute alle Chancen hätten, verbessere sie nicht die Chancen der Abgehängten. Beispielhaft nannte sie „elitäre Stipendienprogrammen“. Wichtiger sei aber eine Ausbildungsgarantie für junge Menschen, die keinen Ausbildungsplatz finden. Statt „Klientelpolitik für Hotels und Energiekonzerne zu betreiben“, müsse die Bundesregierung einen Plan vorlegen, um den Kita-Ausbau seriös zu finanzieren. ? ?„Wer sich diesen Problemen nicht stellt, darf sich über Integrationsprobleme in Deutschland nicht beklagen.“

 

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