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SPD Ortsverein Dirmstein (Pfalz).

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Gleicher Lohn und gleiche Aufstiegschancen für Frauen :

Geschlechtergerechtigkeit

Zum internationalen Frauentag hat die SPD ihre Forderung nach echter Gleichstellung bekräftigt – verbindliche, gesetzlich garantierte Rechte statt "laue Appelle an die Wirtschaft" der Bundesregierung. Im Zentrum sozialdemokratischer Forderungen stehen "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" und die Quote für Aufsichtsräte.

Seit fast einem Jahrhundert kämpfen Frauen in Deutschland für die Gleichstellung in allen Bereichen des öffentlichen Lebens. Am 19. März 1911 gingen erstmals Frauen in Berlin auf die Straße für gleiche politische Rechte und für Partizipation.

99 Jahre später beschränkt sich die Bundesregierung immer noch auf freiwillige Vereinbarungen mit der Wirtschaft. Dabei zeigen auch aktuelle Statistiken, dass dies schon lange nicht mehr ausreicht. Beispiel Einkommen: Zwar sind junge Frauen heute so gut ausgebildet wie keine Generation vor ihnen, aber immer noch verdienen sie durchschnittlich rund 23 Prozent weniger als die Männer. "Das ist beschämend und inakzeptabel", heißt es dazu in einem SPD-Präsidiumsbeschluss zum Internationalen Frauentag. "Für die SPD gilt die Kernforderung 'gleicher Lohn für gleiche Arbeit'".

Die Bundesregierung müsse klare gesetzliche Regelungen schaffen, um die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen zu schließen. Etwa durch einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn. Zusätzlich müsse der Ausbau der Kinderbetreuung vorangetrieben werden, fordert die SPD und warnt in diesem Zusammenhang davor, die Finanzkraft der Kommunen weiter zu schwächen.

40-Prozent-Quote in Aufsichtsräten – mehr Kompetenz für Unternehmen

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) verweist zudem auf ihre Forderung nach einem Gleichstellungsgesetz in der Privatwirtschaft, damit auch Frauen mehr als bisher in Führungspositionen vordringen können. Unter anderem geht es dabei um eine Quotenregelung von 40 Prozent in Aufsichtsräten – "damit Frauen auch in den Aufsichtsgremien der Unternehmen ihre Fähigkeiten einbringen können", heißt es in einem Aufruf der ASF.

Eine Forderung, die inzwischen sogar der frühere BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel unterstützt. Es sei ein "Armutszeugnis für die deutsche Wirtschaft", dass in den Aufsichtsräten der Unternehmen Frauen überwiegend von der Arbeitnehmerseite kämen, sagte Henkel am Montag im Inforadio vom RBB und verwies auf eine entsprechende Quotenregelung in Norwegen. Wenn sich in Deutschland nichts ändere, müsse der Gesetzgeber nachhelfen.

"Die Zeit des Klagens und der freiwilligen Vereinbarungen ist vorbei", bekräftigte auch die ASF-Vorsitzende Elke Ferner – "jetzt ist die Zeit des Handelns". Und die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig widersprach der Familienministerin Kristina Schröder, die eine gesetzliche Regelung als letztes denkbares Mittel ansieht. "Eine solche Quote ist nicht 'ultima ratio', wie Frau Schröder einräumt, sondern absolut notwendig, um eine zeitgemäße Entwicklung in den Unternehmensstrukturen zu erreichen", so Schwesig.

 

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